grünes E für den Elektronikbereich von Emil Otto

Fragen & Antworten

Hier finden Sie alle häufig gestellter Fragen & Antworten, die wir für Sie bereitgestellt haben.

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Alkoholbasierte Flussmittel sind seit Langem in industriellen Lötprozessen etabliert, stellen aufgrund ihrer Brennbarkeit jedoch besondere Anforderungen an Lagerung, Transport und Handhabung. Wasserbasierte Flussmittel sind nicht brennbar und können deshalb eine Alternative für geeignete Elektronikfertigungsprozesse darstellen.

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Beim Selektivlöten werden nur bestimmte Bereiche einer Leiterplatte thermisch belastet und gezielt mit Flussmittel benetzt. Dafür werden Flussmittel benötigt, deren Aktivität, Kriechverhalten und Rückstandseigenschaften speziell auf diesen lokal begrenzten Lötprozess abgestimmt sind.

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Bei bleifreien Lötprozessen muss das Flussmittel auch bei höheren Prozesstemperaturen ausreichend aktiv und thermisch stabil bleiben. Gleichzeitig sollten Rückstände ein möglichst geringes Korrosionspotenzial und einen hohen Oberflächenwiderstand aufweisen.

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Flussmittel entfernen Oxide von den zu lötenden Metalloberflächen und schützen diese während des Lötprozesses vor erneuter Oxidation. Dadurch werden Benetzung und Lotfluss verbessert und zuverlässige elektrische sowie mechanische Verbindungen unterstützt.

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Gebrauchsfertige Antischaummittel können direkt eingesetzt werden. Konzentrate werden dagegen gezielt dosiert und ermöglichen eine Anpassung an die jeweilige Schaumentwicklung und den Reinigungsprozess.

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Das Antischaummittel sollte zum eingesetzten Reinigungsmedium, zum Anlagenkonzept und zu den vorhandenen Rückständen passen. Auch Dosierung, Prozessbedingungen und die gewünschte Reinigungsqualität sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.

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Ein Antischaummittel ist sinnvoll, wenn bei wässrigen Reinigungsprozessen störende Schaumbildung auftritt. Es kann die Schaumentwicklung reduzieren und dadurch zu einem stabileren und zuverlässigeren Reinigungsprozess beitragen.

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Starke Schaumbildung kann automatisierte Reinigungsprozesse beeinträchtigen und Anlagenkomponenten wie Ventile oder Pumpen belasten. Besonders bei wasserlöslichen Flussmittelrückständen kann deshalb eine gezielte Schaumkontrolle erforderlich sein.

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Für die Reparatur von Leiterplatten bietet Emil Otto unter anderem die No-Clean-Flussmittelpasten FP-BIO-001 EO B-Power und FP-BIO-002 EO B-Power an. Beide Produkte sind biobasiert, verfügen über eine hohe Aktivität sowie gute Benetzungs- und Durchstiegseigenschaften und wurden für hochwertige Elektronik­fertigung und Reparaturanwendungen entwickelt.

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Durch die Behandlung mit Lötmitteln auf Basis eines Carbonsäure-Komplexes lässt sich nicht nur die Oxidschicht entfernen. Die Pins werden zugleich vor weiterer Verschmutzung und Oberflächenveränderung geschützt. Dadurch können sie entweder direkt weiterverarbeitet oder zunächst gelagert werden.