Emil Otto intensiviert Engagement in der Solarindustrie

Betrachtet man die Entwicklung und Produktion von Flussmitteln in den letzten Jahrzehnten, kommen dieses hauptsächlich in Industrieanwendungen, wie beim Hartlöten, und Elektronikanwendungen, wie beim Weichlöten, zum Einsatz. Bezogen auf die Solarindustrie wird dabei auf Erfahrungen aus dem Bereich Elektronikindustrie zurückgegriffen. Emil Otto ist seit 1901 auf alle industriellen Löttechniken spezialisiert, so auch in der Solarindustrie. Dieses Engagement wird nun ausgebaut.

Bei der mechanischen Verbindung und elektrischen Kontaktierung von Solarzellen zu Solarmodulen sind die Anforderungen im Vergleich zu Kontaktierungen in der Elektronikindustrie sehr ähnlich. Aus diesem Grund haben die Anfragen aus der Solarindustrie in den letzten Monaten bei Emil Otto stark zugenommen. Dabei geht es um leistungsfähige Alternativen zu etablierten Flussmitteln, die seit Jahren im Einsatz sind und nicht mehr den aktuellen Industrieanforderungen entsprechen, wie in punkto Prozesseffizienz, Einkaufskosten, Reduzierung von Fehlerraten und Minimierung von Produktionsnebenkosten, wie beispielsweise durch Reinigungszyklen. Emil Otto hat deshalb schon vor Jahren ein eigenes Sortiment an Solarflussmitteln entwickelt. Aber auch Flussmittel aus der Elektronik­fertigung kommen bei der Solarzellenherstellung zu Einsatz.

„Namenhafte, internationale Solarzellenhersteller beziehen mittlerweile ihre Flussmittel von uns. Dabei werden diese im Prozess der Stringer-Lötung eingesetzt, als auch bei der Herstellung klassischer Elektronik rund um die Solarzelle“, erklärt Markus Geßner, Marketing- und Vertriebsverantwortlicher der Emil Otto GmbH. So bietet Emil Otto mittlerweile eine ganze Reihe an Flussmitteln an, die speziell für die Solarindustrie abgestimmt wurden, wie beispielsweise das Solarflussmittel EO-S-002. Mit 2,0 % Feststoff- und einem sehr geringen Harzanteil wird das Flussmittel vermehrt in der Stringer-Fertigung eingesetzt. Grundsätzlich ist das Aktivatorensystem der Solarflussmittels eine Zusammensetzung aus organischen Säuren und synthetischen Harzen. Daraus ergeben sich Anpassungsmöglichkeiten bezüglich der Prozesszeit, der Löttemperatur, der Art der Metallisierung, der Auftragstechnik oder des Rückstandverhaltens. Das EO-S-002 ist wesentlich sauberer, sowohl beim Löten als auch bei den Rückständen in der Anlage. Die Lötergebnisse sind ebenfalls besser als bei herkömmlich eingesetzten Flussmitteln. Mit EO-S-007 hat Emil Otto ein weiteres Flussmittel im Portfolio, das verstärkt in der Solarindustrie zum Einsatz kommt, welches ebenfalls einen Feststoffanteil von 2,0 % hat, aber im Gegensatz zum EO-S-002 harzfrei ist.

Des Weiteren ist Emil Otto weltweit der einzige Hersteller, der Flussmittel als Konzentrat anbietet, so auch für die Solarindustrie. Da es sich bei herkömmlichen alkohol- oder teilalkoholbasierten Flussmitteln um Gefahrgut im Sinne der Transportvorschriften handelt, müssen Auflagen erfüllt werden, die das Produkt, insbesondere durch den aufwendigeren Transport, zusätzlich verteuern. Ein Versand per Luftfracht ist ebenfalls unmöglich, da in diesen Fällen die Flussmittel nur in Kleingebinden verpackt werden dürfen. Große Mengenabnahmen werden dadurch eingeschränkt. Um diese Probleme umgehen zu können, entwickelt Emil Otto schon seit längerem Flussmittelkonzentrate auf Granulatbasis, die kein Gefahrgut darstellen. Durch die Transportoptimierungen können die Flussmittelkonzentrate ökonomisch sehr attraktiv über große Entfernungen transportiert werden, da Speditionen weitaus geringere Kosten für Nicht-Gefahrgüter verrechnen. Das Mischen des Flussmittels vor Ort ist sehr einfach. Jedem Produkt liegen die notwendigen Informationen, welche Flüssigkeit in welcher Dosierung dem Konzentrat beigegeben werden muss, bei.

Une autre tendance qui s'affirme de plus en plus est l'utilisation de flux partiellement ou totalement à base d'eau. Cela s'explique aussi par des raisons de prix, car l'eau réduit les coûts directs des produits par rapport à l'isopropanol et les flux à base d'eau pure sont donc stables en termes de prix. C'est justement à l'époque de la crise de la Corona, lorsque les prix de l'isopropanol ont fortement augmenté, que de nombreuses entreprises ont opté pour les alternatives à base d'eau, qui donnaient d'aussi bons résultats de brasage. À cela s'ajoute le fait que les flux à base d'eau permettent de réduire la consommation, sont ininflammables et ne sont donc pas soumis à la réglementation sur les matières dangereuses. "Ainsi, le flux EO-G-003 est utilisé dans la fabrication d'onduleurs pour modules solaires et a passé divers tests avec de très bons résultats, supérieurs aux tests de condensation dans le secteur automobile", explique Geßner. "Mais les flux à base d'alcool de la série GSP, qui connaît un grand succès, sont également utilisés dans la fabrication d'onduleurs. Ainsi, le GSP-2533/RX permet d'obtenir de très bons résultats de brasage, indépendamment du type de dépôt et d'utilisation", poursuit Geßner. La propreté est très bonne et la pratique a montré qu'une utilisation correcte permet de renoncer largement au lavage des surfaces traitées avec ce flux.